Mittwoch, 23. Januar 2013

Hier ist Herr Müller :-)

... meldete sich gerade ein junger Mann am Telefon, der mich für eine Umfrage anrief. Ich fragte ihn, wie er zu meiner Nummer käme, da sie geheim ist. Das geschieht durch automatisches Wählen und Zufall. Aha. Ich war etwas amüsiert, weil sich der junge Mann selbst mit Herr vorstellte. Deshalb fragte ich:
"Haben Sie sich gerade mit Herr Müller gemeldet?".
"Ja, hier ist Herr Müller von der Firma Sowieso, würden Sie mir ein paar Fragen beantworten?".
"Nein. Und für die weiteren Anrufe merken Sie sich mal, dass sich ein Mann nicht mit Herr Sowieso vorstellt. Entweder es heisst 
'Hier spricht Müller von der Firma Sowieso' oder Sie sagen gleich 'Hier spricht Peter Müller von der Firma Sowieso'. 
Damals, als man noch den Unterschied machte zwischen Frau und Fräulein, da war es üblich, dass sich die Frau des Hauses meldete: 'Hier spricht Frau Müller, guten Tag!' , hingegen die Tochter meldete sich mit Vor- und Zunamen 'Hier spricht Gisela Müller, guten Tag!'.
Also, bei den nächsten Telefonaten lassen Sie das "Herr" weg, das wirkt eher lächerlich".

"Ach so, ja, das wusste ich nicht", sagte der Mann vom Callcenter.
"Darf ich Ihnen denn jetzt ein paar Fragen stellen?".
"Wie viele Fragen sind das denn?".
"Das dauert etwa so 10 Minuten".
"Ach nee, dazu hab ich jetzt keine Zeit. Aber merken Sie sich, nicht mehr mit "Herr Müller" melden! Ausserdem gibt es Bücher über Telefonmarketing".
"Alles klar, vielen Dank!".

Hhm, das hört sich schrecklich an!
Sowas wird doch schon in der Tanzschule gelehrt!
Damals wurde mit Eintritt in die Tanzschule sogar ein Heftchen an die Tanzschüler verteilt mit dem Titel "Nobody is perfect!". Da stand in Kurzfassung alles drin, was eine Dame oder ein Herr wissen sollte, damit man sich in Gesellschaft nicht blamiert.

Aber leider hat sich so viel verändert. Alleine schon, wie mit dem Wort Dame herumgeschmissen wird! Wer heutzutage als Dame bezeichnet wird, ungeheuerlich!

Da hörte ich bei den Salzburger Festspielen, wie eine Frau zu ihrem Mann sagte, damit er der Klofrau Geld gibt:
"Ach Erich, gib doch der Dame mal eben einen Euro!".

Ja, das nur mal so zwischendurch. Euch allen einen schönen Abend!

Nicht ohne meinen Rottweiler

Meine Twitterei die letzten Tage zwang mich irgendwie, auf die hinführenden Links zu dieser TV-Serie "Dschungelcamp" zu klicken. Diese Sendung schaue ich mir sonst nicht an. Schon die kurzen Betrachtungen der Bilder oder das Lesen des Inhalts waren mir peinlich. Da weint eine Mutter, weil sie wieder zu ihrem Sohn will. Verständlich! Warum macht man sowas auch? Wenn man gesund ist, keine Schulden hat, noch dazu berühmt ist, dann braucht man sich doch nicht mit dieser seelischen Nacktheit einer Millionen-Plebs zu offenbaren!

Als ich gestern so mit meinem Santos ging, malte ich mir das aus, wie es wäre, wenn ich zu so einem Dschungelunternehmen eingeladen würde. Erstmal müsste mein Hund mit. Dann mein Wohnmobil. Denn mein Hund muss seine gewohnte Umgebung haben. Und wenn der nicht sein gewohntes Futter bekommt, seine Regelmässigkeit, dann bekommt er Durchfall. Und er will bei seinem Frauchen schlafen. Und ich bei ihm. Und wie sollte ich ihm erklären, warum ich so lange weg bin!? Ihn für so einen Blödsinn verlasse? Wenn auch nur auf Zeit, egal.

Nee, lieber lebe ich bescheiden, bin dankbar für meine warme Bude, meinen vollen Kühlschrank, das volle Hundefach, mein altes Wohnmobil, was funzt und bleibe im Berchtesgadener Land.

Gisela und Rottweiler Santos beim Wandern
Was so eine doofe Fernsehserie doch in mir eine Dankbarkeit auslösen kann, dass alles so ist wie es ist!

Die Sonne scheint, mein Santos sitzt schon vor der Haustür.



E-Shop von Host Europe

Montag, 21. Januar 2013

Thomas Gottschalk auf Bayern 3

Ja, da hab ich jetzt was Tolles ausgegraben! Es gibt ein 8-Minuten-Video aus Zeiten, wo Thomas Gottschalk und Günther Jauch die lustige Radiosendung auf Bayern 3 gemacht haben. Wie viele Fans haben da doch damals regelmässig das Radio eingeschaltet. Auch wenn es sonst nicht lief. 

Hier habe ich den YouTube-Film dazu:


Und Thommy telefoniert da mit Cliff Richard, als hätte er seine Kindheit in England zugebracht.
Meine olle Winterdepression ist weg.
Nee, was ist das schön, wenn man alte Zeiten so konserviert wieder öffnen kann.


Die Kreisverkehr-Inseln

sind ja mal schön bepflanzt oder versinnbildlichen ehemalige Torfabbau-Gebiete, je nachdem. Bei uns in Bad Reichenhall ist was ganz Tolles auf der mittigen Insel der Kreiselkreuzung, ein riesiger Salzstreuer.

Riesensalzstreuer in Bad Reichenhall
Daneben ist das Firmengebäude von Bad Reichenhaller Salz.
Bei einer Führung durch die Alte Saline Bad Reichenhall erfuhr ich, dass Hall nichts anderes als Salz bedeutet. So heissen auch die Städte, in denen Salz abgebaut wurde und wird: Hallstatt, Hall in Tirol oder hier eben Reichenhall, was nichts anderes heisst als "Reich an Salz".

Das wusstet Ihr auch noch nicht oder? In Berchtesgaden gibt es einen Wanderweg, den Soleleitungsweg, da liegen am Wegesrand noch die alten, ausgehöhlten Baumleitungen, durch die die Sole lief. Sole ist das stark salzhaltige Wasser. Das kommt in Siedepfannen, und übrig bleibt das Salz.

Warum erzähle ich das jetzt? Weiss ich auch nicht. Eben, weil ich den Salzstreuer mal fotografiert habe, den wir hier ständig sehen. Und heute dachte ich mal, ich fotografiere ihn für Euch.

Ja, sonst gibt's nix Neues. Bin immer noch etwas winterknötterig. Aber es ist schon besser. Die Tage werden länger, das macht was aus.

Winterliches Piding mit Fuderheuberg im Nebel
Heute war hier so ein richtiges Durchhänge-Wetter.
Als ich das Nebelbild machte, stand ich neben diesem Anti-Autobahn-Plakat, welches ich so witzig fand:
Plakat auf Pidings Wiesen gegen AB-Bau
Hier geht es doch um die Angst, dass hier ein Autobahn-Zubringer gebaut wird. Ich erinnere da an meinen Fotobericht aus dem Pidinger Märchenweg.

Angst-Schild in Pidinger Wiese

Ich wünsche Euch einen gemütlichen Abend. 
Ich setze mich jetzt auf's Rad.

Samstag, 19. Januar 2013

Schlechte Laune

Leute, nicht böse sein, wenn ich ein paar Tage nichts geschrieben habe.
Ich habe einfach mal meine Winterlaune genommen.
Meine Nase ist zu, meine Augen brennen, ich hab zu nix Lust und fühle mich einfach doof.
Steinfigur aus Museum Berchtesgaden
Nun quengel ich heute mal so still vor mich hin, gehe jetzt mit meinem Hund durch die Kälte und nehme für alle Fälle meinen kleinen Fotoapparat mit. Vielleicht habe ich ja heute Abend etwas zu erzählen.

Aber ich verspreche mal nichts. :-/

Mittwoch, 16. Januar 2013

Die Sendereihe "hallo deutschland"

berichtete gerade über einen Ehemann, der seine Frau, eine dreifache Mutter, für eine Typenveränderung vorschlug. Da diese Sendung ja öffentlich war, darf ich auch öffentlich darüber schreiben.

Verena Wollwert wird also hübsch verändert. Andere Haarfarbe, andere Schminktechnik, neue Garderobe. Während der Veränderung meinte die Stylistin, nun hätte ihr Mann Kai aber bald nichts mehr zu reklamieren.
Verena schwächt lieb ab: 
"Ach, im Laufe der Jahre und Jahrzehnte kriegt man 'ne dicke Haut".  

(Und ich kriege einen dicken Hals beim Zuschauen!)

Und weiters sagt sie wörtlich (ich hab mitgeschrieben):
"Ich hoffe mal, er wird zufrieden sein". 

Und zum Schluss dankbar (ich hab mitgeschrieben):
"Er hat sehr positiv reagiert".

Nun glaubt aber nicht, Ehemann Kai sei eine Granate im Aussehen und Auftreten! Aber nun ist er wohl mal dran:

- anständige Frisur, usseliges Mozartzöpfchen ab, anständige Rasur

- Doppelkinn absaugen lassen

- Anmeldung im Fitness-Studio, Plautze abtrainieren, Oberbrust aufbauen, Schulterbereich optimieren, Aufbau von Bizeps und Trizeps mit gleichzeitiger Harmonisierung des Deltamuskels, Latissimus nicht vergessen

- Gesichtspflege für den Mann auftragen, vorher Hautreinigung

- einen Optiker aufsuchen für eine neue Brille

- einen Herrenausstatter aufsuchen für ein neues Outfit
 

Auch den letzten Satz der netten Moderatorin schrieb ich mit:
" Ja Verena, jetzt versprichst du mir, dass du den sehr selbstbewussten Ehemann auch umstylst!".

Also, ich würd den in die Wüste schicken!!  :-/
 




Hunde sind die besseren Menschen

sagt man oft. Hier ist ein kleines Video, wo sich eine Hündin vorsichtig einem Kind mit Down-Syndrom nähert. Ganz vorsichtig und mit Körperhaltungen, die das Kind dann veranlassen, den Hund zu umarmen.



Herzallerliebst!!

Dienstag, 15. Januar 2013

ZDF-Sendung - Ich will einen Mann

Da schaue ich mir heute Abend die 37°-Sendung im ZDF an, in der drei Frauen begleitet werden, die einen Mann suchen. Alle drei hatten Kinder. Die Frauen waren zwischen 37 und 42 Jahre alt. Das war sehr interessant! Ich meine, was da für Anstrengungen unternommen werden! Speed-Dating oder Blind-Date, Verabredungen, die man im Netz traf und sich dann gemeinsam auf eine Bank setzte und Höflichkeiten austauschte, um sich danach wieder zu trennen, weil natürlich das Kribbeln fehlte. Ja, wenn man so angestrengt sucht, dann sind auch die Nerven und die Erwartungshaltung angespannt. Das klappt doch so nie, denke ich mal.
Dann das Bemühen von Partnerschaftsvermittlungen. Ich staune da immer, dass die sogar so eine teure Werbung im Fernsehen machen! Also haben die auch damit satte Einnahmen. Ich glaub es irgendwie nicht!

Nun kann ich ja gut reden. Ich lebe glücklich und zufrieden alleine. Habe meinen Hund, meine Hobbies, für sofortiges Losfahren irgendwohin mein Wohnmobil; für mich habe ich mir das richtig schön gebastelt.

lustige Runde mit Freundinnen vor dem Zelt einer Seherin
Aber es gibt doch Kirchenorganisationen, wo sich Singles einbringen können. Auch da gibt es lustige Abende. Oder einfach nur so zum Tanzen gehen ohne unbedingt einen Partner kennenlernen zu wollen. Meist werden Suchende grad dann fündig. Oder einen Club von Alleinerziehenden gründen, wo man sich gegenseitig unterstützen kann. Man kann sich im Turnverein oder im Sportstudio anmelden. Es gibt so viele Ideen!

Ja, das schreib ich jetzt mal so, weil mich die Sendung vorhin richtig berührt hat. Irgendwie taten mir die Frauen leid. Jedenfalls drücke ich allen Suchenden ganz feste die Daumen.


Geht's wieder los?

Ich lege mich jetzt zu meinem Recken. Der schnarcht nicht, dem muss ich keine Hemden bügeln, und wenn ich losfahren möchte, nehme ich ihn an die Leine und mit auf Reisen. Ob er will oder nicht. 
Aber er will und findet alles gut, was ich mache.